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16.625 : 1 - Der Hospiz Cup

Ein komisch anmutender Titel für den diesjährigen, 14. Hospiz-Cup. Die Erklärung ist rasch gefunden. 16.625 Euro sind das stattliche Spendenergebnis des diesjährigen Turniers zugunsten von St. Hildegard. Und einen Schlag brauchte Wolfgang Koch, um seinen Ball im Loch der Bahn 14 zu versenken.
Beginnen wir also mit den Themen rund um die kleine Zahl. Diesmal hatte der Hospiz-Cup ausgesprochenes Glück. Nicht nur, dass das katastrophale Wetter der beiden Vortage pünktlich endete, auch der Platz hatte die starken Regenfälle zumindest soweit verkraftet, dass das Turnier nicht abgesagt werden musste. Von optimalen Platzverhältnissen zu sprechen wäre aber in jedem Fall verfehlt gewesen. Glück im Unglück.

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Trotzdem ließ sich das Fairway ordentlich spielen und es kamen eigentlich auch alle gut zurecht. Nicht jeder aber konnte natürlich Wolfgang Kochs Köngsweg einschlagen und das Fairway einfach aus dem Spiel nehmen, den Ball einen halben Meter vor dem Loch aufkommen und darin verschwinden zu lassen. Herzlichen Glückwunsch und im Namen des Hospizes St. Hildegard Danke für die Spende, die statt eines Getränkes für die versammelte Spielerschar sicher besser angelegt ist.

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Nun ist es ja so, dass beim Hospiz-Cup der eigentliche Rummel erst los geht, wenn der Vierer-Auswahldrive mit Kanonenstart vorüber ist. Die Show spielt sich auf der Terrasse ab und das Wetter war zum Glück gut genug, dabei ebenfalls mitzuspielen. Zuerst aber gab es die traditionelle Currywurst.

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Und hier ist nun einmal wirklich ein Wort der Kritik fällig. Wenn schon die Currywurst der Star des Buffets ist, dann doch bitte stilecht. Es kann doch nicht so schwierig sein, Pommes Frites zur Currywurst anzubieten! Currywurst mit Nudelsalat rot weiß? Das kann man sicher in Berlin machen, wo man sich immer noch einbildet, die Currywurst erfunden zu haben (ohne jeden Beweis und da läuft eh Vieles komisch), aber doch nicht in der Heimat und von Grönemeyer besungenen Currywurst im Pott!

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Nach dem Essen wurde es wieder offiziell. Einleitende Dankesworte von Projektvater Dr. Martin Vortmeyer wurden von Dankesworten durch Ulrich Kemner abgelöst, der sich nach 14 Jahren im Bochumer Golfclub ja schon fast zuhause fühlt. Er betonte, wie wichtig der Beitrag der Golfer für das Hospiz ist, das, auch wenn solche Einrichtungen ja immer wichtiger werden, einen Gutteil des Budgets aus Spenden aufbringen muss. Reformen hin oder her.

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Dann ging es an die Siegerehrung. Den Bruttosieg konnte das Team Matthias Rudolph / Dirk Thomas erspielen. Matthias setzte dann auch zu einer Bruttorede an, was zu intensiver Getränkebestellung führte, da sich alle auf ein längeres Unterfangen einstellten. Und tatsächlich sind seine Ansprachen ja auch immer sehr unterhaltsam. Diesmal aber übte er sich in Enthaltsamkeit, um das weitere Programm nicht zu verzögern.

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Netto konnten Gabi und Wolfgang Koch das beste Ergebnis verbuchen und den großen Wanderpokal stolz in Händen halten. Für Wolfgang Koch definitiv ein erstklassiger Golftag. Zweite wurden Verena und Dr. Richard Klix und Rang drei ging an Nils Bittner und Titus Tempelmann.

Dann endlich auf zur Tombola.

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Eines vorweg: Der Preistisch war so hochwertig gedeckt, wie es der Verf. in den Jahren seiner Teilnahme noch nicht gesehen hat. Gut. Nicht jeder prescht nach vorn, wenn eine Gesichtsverschönerung verlost wird, aber das hat nichts mit der Qualität des Preises zu tun. Martin Vortmeyer und Angela Moshage jedenfalls haben einen tollen Job gemacht, führten launig durch die Tombola, stellten Preiskonvolute zusammen und hatten über zwei Stunden keinen Mangel an flotten Sprüchen.

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Wie immer kumulierten die Preise. Noch immer kann niemand sagen, warum das in jedem Jahr so ist. Wer zu denen gehört, die bei den Preisen nicht auf der Gewinnerseite waren und sind, haben zumindest die Beruhigung, dass sie auch bei der Ziehung des Hirschpreises wahrscheinlich nicht mit ungewolltem Losglück rechnen müssen.

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In diesem Jahr konnte sich Jaqueline Portmann über den Hauptpreis des Turniers freuen. Martin Vortmeyer präsentierte dabei einen neuen Wanderpreis, nachdem der Hirschhumpen irgendwie abhanden gekommen ist.

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Der neue Preis, der wieder als Substitut ausgegeben wird, ist wohl ein Frühwerk von Ändi Wohrhohl und tauchte als Selbstbausatz im Kunsthandel auf. Diesmal ging es also nicht um die Herkunft des Hirschen, sondern um seinen Einfluss auf die moderne Kunst. Kaum zu fassen, wozu das Bild inspiriert hat. Die Papp-Plastik lässt sich aufhängen und ziert nun ein Jahr lang eine Wand im Präsidentenhaushalt.

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Dann wurde es noch einmal ernst. Denn den Schlusspunkt eines langen Tages setzt immer die Bekanntgabe der Spendensumme. 2017 kamen wieder fantastische 16.625 Euro zusammen und dafür dankte der Geschäftsführer von St. Hildegard, Johannes Kevenhörster, mit eindringlichen Worten. Die Summe stammt nicht allein aus Startgebühren und Loseinnahmen, sondern wieder haben viele ungenannte Spender großzügig einen Beitrag geleistet.

Wir schließen uns hier Johannes Kevenhörster und Ulrich Kemner an und danken allen, die einen Beitrag geleistet haben, diese Summe zusammen zu bekommen.

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Am Ende durften sich Angela Moshage über einen Blumenstrauß und Martin Vortmeyer über einen Blechhahn freuen. Auch irgendwie urig.

Der Hospiz-Cup 2018 ist bereits wieder in Planung. Jaqueline Portmann darf den Termin am Wochenende nach den Clubmeisterschaften schon einmal notieren. Sie darf mit Martin Vortmeyer auf die Runde. Wir dürfen uns also wieder auf einen launigen Golftag freuen, der immer wieder einen großen Beitrag für eine gute Sache leistet, die mit jedem Jahr wichtiger wird.

Zur Galerie geht es hier: Hospiz-Cup 2017

Dr. Michael Küpper

© Dr. Michael Küpper/Bochumer GC. Verwendung Bild und Text nur mit ausdrücklicher Genehmigung.

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