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Bitte mitnehmen - aber nicht alles

Wenn sich die Golfsaison dem Ende entgegen neigt und die Clubmeisterschaften in Aussicht sind, kommt auf unserem Golfplatz eine ganz neue Qualität ins Spiel. Oft genug im wahrsten Sinne des Wortes, wenn der Ball zwischen Fallobst nur schwer zu finden ist. Der Platz des Bochumer Golfclubs besitzt große Bestände an Obstbäumen. Und es gibt viele alte Sorten, die nicht überall sonst zu finden sind.
Das Ergebnis im Spätsommer sind überaus schmackhafte Birnen und Apfel, die natürlich den Clubmitgliedern gehören – schließlich haben wir das alles gepachtet. Manch einer wird sich in den letzten Jahren schon geärgert haben, dass ein Großteil einer möglichen Ernte vergammelt oder dem Rasenmäher zum Opfer fällt. Aber es stand immer eine Frage im Raum: Wie komme ich an die Früchte heran?

Pfluecker Bahn10 04

Nun sollten sich alle, die an diesen Früchten Interesse haben, sie gleich essen oder einkochen und zu Marmelade verarbeiten wollen, mit Beuteln bewaffnen, denn auf dem Platz finden sich nun Pflückwerkzeuge, mit deren Hilfe sich das Obst bequem ergattern lässt. Brigitte Altmann hat dafür gesorgt, dass wir nun unser Obst auch pflückfrisch ernten können, denn sie hat acht solcher Pflücker angeschafft, die – ebenfalls sehr bequem – gleich an Bäumen angelehnt sind, an denen man ernten kann.

Pfluecker Bahn13 04

Das ist doch mal ein Service. Jeder kann nun einfach ernten, was und soviel er brauchen kann. Bitte nur an zwei Dinge dabei denken: wer erntet, sollte die nachfolgenden Spieler durchlassen und nicht die Spielbahn komplett blockieren. Das sollte ja drin sein. Und zweitens sollten bitte die Pflückgeräte wieder dort belassen werden, wo sie vorgefunden werden. Man kann natürlich die Geräte auch an einen anderen Baum bringen, wenn man selbst den einen selbst komplett von Früchten befreit hat, aber den Golfplatz sollten sie nicht verlassen. Ach ja: An Bahn 11 sollten die Pflücker nicht zum Einsatz kommen. Da gibt es ältere Fruchtrechte.

Das ist mal eine echt tolle Idee, von der alle profitieren können. Warum sollen wir unser schönes, schmackhaftes Obst dem Verfall preisgeben, wenn andere Menschen zur Tafel laufen müssen, weil sie sich das nicht leisten können. Und jetzt haben wir das Werkzeug noch handgerecht dazu. Eine wirklich schöne Initiative.

Außerdem gibt es noch eine gute Nachricht vom Clubhaus. Einige Scheiben wiesen ja Sprünge auf. Insbesondere auf der Terrassenseite führte das in den letzten Jahren immer wieder zu fragenden Bemerkungen. Das ist jetzt behoben.

Scheibe 2017

Ganz einfach war die Sache aber nicht. Insbesondere die Scheibe in der „Fernsehecke“ brauchte besondere Aufmerksamkeit. Immerhin wiegt die Ersatzscheibe 300 kg und das stemmt man nicht mal eben so. Also musste die Scheibe per Kran auf dem Flachdach abgesetzt und dann von sechs Arbeitern montiert werden. Jetzt ist alles wieder in Ordnung.

Vielen Dank für die Bilder von den Pflückern an Brigitte Altmann und von der Glasscheibe am Kran an Wolf-Dietrich Chmieleck.

Dr. Michael Küpper

© Dr. Michael Küpper/Bochumer GC. Verwendung Bild und Text nur mit ausdrücklicher Genehmigung.

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