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Fiege Eröffnungsturnier - kalt, aber trocken

Am 23. April war etwas ernsthaft in Gefahr, dass eigentlich eine unverrückbare Größe im Turnierbetrieb des Bochumer Golfclubs ist: Die Schönwettergarantie für das Moritz Fiege Eröffnungsturnier. Tatsächlich war die Situation nach Turnierende weit weg von dem, was alle an diesem ersten Clubturnier der Saison so schätzen, nämlich dem unbeschwerten, gut gelaunten Beisammensein in warmer Frühlingssonne auf der Terrasse, unterstützt vom Genuss des frischen Gerstensaftes aus dem hinlänglich bekannten Bierwagen.

Stattdessen waren die Temperaturen alles andere als frühlingshaft und ein kalter Wind tat sein Übriges, dass alle Teilnehmer mehr oder minder durchgefroren im Clubhaus eintrafen. Das einzig positive an diesen eher unerfreulichen Umständen war, dass nicht auch noch eiskalter Regen den Golfern das Leben schwer machte.

Also wurden die traditionellen Reibekuchen mit Lachs in diesem Jahr mal wieder im Clubhaus eingenommen, bevor es dann nach einem langen Golftag an die Siegerehrung ging. Einige Worte zum an sich bekannten Modus: Ein Vierer Auswahldrive mit einer Netto- und einer Bruttowertung, dazu Nearest to the Pin und Longest Drive. Gestartet wurde ab 10:00 Uhr von 1 und 10, der letzte Flight kam um 16:40 ins Clubhaus.

Angesichts der suboptimalen Wetterbedingungen kamen doch sehr ansprechende Ergebnisse zustande. Bei den Sonderwertungen konnte für die Damen Christina Fiege die beste Annäherung verbuchen, bei den Herren gelang das Dr. Klaus Herber. Die Longest Drives gingen an Angelika Wortmann und Justin Knapp.

Bruttosieger Dransfeld RudolphDie Bruttowertung wird beim Moritz Fiege Turnier bekanntermaßen ja nur aus Pflichtgefühl honoriert, denn es ist ja ein Nettoturnier. Matthias Rudolph und Detlev Dransfeld konnten diese Wertung deutlich für sich entscheiden. 33 Bruttopunkte waren das Maß aller Dinge und sind für die Umstände ein mehr als respektables Ergebnis. Platz 2 sicherten sich Oscar Hoffmann und Justin Knapp mit immerhin starken 30 Punkten, gefolgt von Dietmar Draheim und Markus Raab, die mit 25 Punkten schon etwas Abstand hatten.

Aber dann ging´s um die Wurst, respektive um den Braukessel. Platz 3 konnten Michaela und Dieter Rumberg für sich verbuchen. 40 Nettopunkte musste man ins Haus bringen, um überhaupt Erwähnung zu finden. Den Dres Andreas Böwering und Achim Tempelmann gelang das noch besser. 43 Nettopunkte brachten den zweiten Platz ein.

Nettosieger Kuenkler Elbracht HAuf dem Wanderpokal aber konnten sich Philipp Künkler (GC Westerwinkel) und Konstantin Elbracht-Hülseweh verewigen. Ihre Namen werden in Zukunft den Sockel des Braukessels zieren. Herausragende 50 Nettopunkte waren an diesem Sonntag von niemandem zu schlagen.

Markenfrevel Schran GalladeEine kleine Anekdote sei schließlich nicht verschwiegen. Während der Runde wurde nämlich ein sogenannter „Markenfrevel“ beobachtet. Nikolas Schran und Christoph Neuhaus-Galladé hatten sich während der Runde mit einem Bier gestärkt. Dagegen wäre nichts einzuwenden gewesen – wäre es denn Fiege Bier gewesen. Da ihre Bags aber Gerstensaft eines anderen Anbieters beherbergten, konnte das nicht folgenlos bleiben. Um eine Disqualifikation kamen die beiden zwar herum, zur Strafe war allerdings zur allgemeinen Erheiterung jeweils ein Halbliterhumpen öffentlich zu leeren. Man hat schon schlimmere Bußen verhängt.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und ein großes Dankeschön an Familie Fiege, die dieses Jahr für die entweder 21. oder 23. Auflage der Saisoneröffnung sorgten. Die Meinungen gehen dabei etwas auseinander. Hier ist noch Recherchearbeit zu leisten, damit wir im nächsten Jahr sicher wissen, zum wievielten Mal wir uns um die erste Trophäe des Jahres bemühen.

Dr. Michael Küpper
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